Fährt Ihr Unternehmen schon auf der digitalen Überholspur?

Vom Feldweg zur Daten-Autobahn

Stellen Sie sich Ihr Unternehmen als Fahrzeug vor: Auf einer gut ausgebauten, mehrspurigen Autobahn kommen Sie zügig voran, wohingegen auf einem Feldweg der schlechte Belag und jedes Schlagloch Zeit, Geld und Nerven kosten.

Digitale Prozesse verwandeln Feldwege in Autobahnen, die Ihre Abläufe glatt, schnell und skalierbar machen. Unser Fokus liegt dabei auf den Komponenten, die Ihr Unternehmensfahrzeug zuverlässig auf die Straße bringen: Konnektivität, Kommunikation, Automatisierung und intelligente Assistenzsysteme. Sie bilden das digitale Rückgrat Ihres Unternehmens und sorgen dafür, dass Digitalisierung stabil läuft, im Alltag entlastet und mit Ihrem Unternehmen an Leistung gewinnt, statt ins Stocken zu geraten.

Dabei gilt: Nicht jede digitale Herausforderung lässt sich allein mit Technik lösen. Prozesse, Verantwortlichkeiten und Akzeptanz im Team sind genauso entscheidend wie Glasfaser, Cloud, IoT oder Robotik. Deshalb verstehen wir Digitalisierung nicht als Insellösung, sondern als Zusammenspiel aus Technologie, Organisation und Menschen.

In unserem Zuständigkeitsbereich schaffen wir die stabile Basis – und sorgen dafür, dass darauf weitere digitale Lösungen sicher aufsetzen können.

Wie digital ist ihr Unternehmen aufgestellt?

Vor dem Start schauen wir erst einmal gemeinsam unter die Haube Ihres Betriebes.

Mehr als 53 % der deutschen Unternehmen ringen laut Bitcom noch immer mit ihrer Digitalisierung.
Das erste To-Do auf der Liste sollte also sein, ehrlich Bilanz zu ziehen, die Ist-Situation aufzunehmen, zu analysieren und nach Dringlichkeit zu clustern.

Praxis-Tipp: Blocken Sie 30 Minuten mit einem kleinen Team (Geschäftsführung, IT, Fachabteilung) für einen ersten Standort-Check und arbeiten Sie die unten aufgeführte Checkliste Punkt für Punkt durch. So erhalten Sie sofort ein klares Bild Ihrer dringendsten Digital-Baustellen.

Konnektivität und Cloud: Ohne Netz kein Fortschritt

Neue Anwendungen glänzen erst, wenn die Verbindung steht, und zwar redundant mithilfe stabiler Primärleitungen, automatischem Fallback und klaren Zuständigkeiten.

Was bedeutet das konkret? Eine feste Anbindung trägt den Arbeitsalltag. Entscheidend ist dabei die Redundanz: Fällt die Primärleitung aus, springt ein LTE- bzw. 5G- oder Satelliten-Backup ein, damit Arbeiten, Telefonie und Cloud-Anwendungen weiterlaufen. Ihre Standorte, Homeoffice-Plätze und die Zentrale sind über hochverfügbare, redundant ausgelegte Breitbandverbindungen sicher miteinander vernetzt. All das lässt sich zentral steuern und wächst mit. Und weil sich niemand gern durch Tarifdschungel und Hotlines kämpft, bündelt optimalerweise ein Carrier-Management Verträge, Laufzeiten und Eskalationswege an einer Stelle.

Praxis-Tipp: Ein gemeinsames SLA für Netz- und Cloud-Zugänge inklusive klar definierter Verfügbarkeiten, Reaktions- und Entstörzeiten stellt sicher, dass Ihre redundante Infrastruktur im Ernstfall auch wirklich greift. Das spart Zeit, Nerven und vermeidet unnötige Ausfallkosten

Digitale Kommunikation, die mitdenkt

Digitalisierung zeigt ihren Wert oft dort, wo Menschen miteinander sprechen oder auf eine Antwort warten. Ob im Kundenservice, zwischen Standorten oder im Homeoffice: Moderne Kommunikationslösungen sorgen dafür, dass Informationen zuverlässig fließen, und zwar dorthin, wo sie gebraucht werden.

1 . Wenn alles auf einen Eingang zuläuft:
Anfragen per Telefon, E-Mail oder Chat, die früher auf viele Schultern verteilt waren, laufen heute über eine zentrale Plattform. Contact-Center-Lösungen bündeln alle Kanäle und sorgen dafür, dass jede Anfrage dort landet, wo sie hingehört. Die Mitarbeitenden sehen auf einen Blick, wer anruft, was bereits besprochen wurde und welche Informationen noch fehlen. Das spart Zeit und macht den Kundenkontakt angenehmer für beide Seiten.

2. Büro, Homeoffice oder unterwegs:
Viele Unternehmen arbeiten heute hybrid. Doch nicht überall ist die Technik so flexibel wie das Team.
Cloudbasierte Kommunikationslösungen schaffen hier Abhilfe, denn Telefonie, Videokonferenzen und Chat laufen über eine Oberfläche sowohl im Büro als auch im Homeoffice oder unterwegs. Selbst bestehende Systeme lassen sich oft anbinden, sodass die Umstellung Schritt für Schritt erfolgen kann.

3. Wenn alle Standorte sprechen und keiner den Überblick verliert:
Gerade bei Unternehmen mit mehreren Niederlassungen sorgt die Verbindung nach außen oft für Kopfzerbrechen: unterschiedliche Anbieter, unterschiedliche Verträge, unterschiedliche Technik. Mit zentralem Carrier-Management und Standortvernetzung sorgen wir für ein stabiles Netz inklusive Glasfaser, LTE-Backup und Monitoring. So bleibt der Betrieb auch bei hoher Auslastung sicher.

Robotik: Die dritte Hand, die nicht ausfällt

Im folgenden Szenario aus einer Pflegeeinrichtung erkennen sich bestimmt viele wieder: Das Personal ist knapp, der Alltag voll und trotzdem müssen Mahlzeiten verteilt, Wäsche transportiert und Böden sauber gehalten werden. Genau hier setzt Robotik an, als praktische Hilfe im Tagesgeschäft.

Intelligente Service- und Reinigungsroboter können sowohl in Pflegeeinrichtungen, Kliniken und Hotels als auch in Industriebetrieben genau solche repetitiven Aufgaben übernehmen. Der Clou: Die Geräte fahren selbstständig, brauchen keine Pausen und melden sich, wenn sie Hilfe benötigen.

Laut einer Umfrage der Messe automatica begrüßen drei von vier Beschäftigten den Einsatz von Robotern zur Entlastung bei Personalmangel, wenn sie sinnvoll eingesetzt werden und die Kolleginnen und Kollegen nicht ersetzen, sondern unterstützen.

Praxis-Tipp: Auch in diesem Bereich raten wir dazu, klein zu beginnen, z. B. pilothaft mit einem Reinigungsroboter auf einer festen Route. Messen sie über einige Wochen, wie viel Zeit für wertschöpfendere Tätigkeiten frei wird; sie werden erstaunt sein. Und noch was: Nehmen Sie ihr Team frühzeitig mit ins Boot, dann wird aus anfänglicher Skepsis echte Erleichterung.

Fördermittel und Partnernetzwerk

Digitalisierung kostet Geld. Förderprogramme von Bund und Ländern können finanziell entlasten. Unser Partner gigabit-consulting hilft Ihnen gerne bei der Beurteilung und Planung Ihres Digitalisierungsprojekts.

Checkliste: Wie digital ist Ihr Unternehmen

Und nun geht ́s ans Eingemachte. Mithilfe unserer Checkliste können Sie ganz einfach feststellen, wie digital Ihr Unternehmen bereits aufgestellt ist, wo Sie noch nachjustieren können und was Sie schnellstmöglich in Angriff nehmen sollten:

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Kategorie: Konnektivität und Netzwerke

Ist die Internetverbindung stabil, richtig dimensioniert und zentral überwacht?

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Kategorie: Konnektivität und Netzwerke

Gibt es flächendeckendes WLAN für Mitarbeitende, Gäste und Geräte?

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Kategorie: Konnektivität und Netzwerke

Werden Switches/Access Points zentral gemanagt, regelmäßig aktualisiert und per Monitoring überwacht?

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Kategorie: Konnektivität und Netzwerke

Sind kritische Systeme abgesichert (z. B. USV, Leitungs-Fallback)?

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Kategorie: Konnektivität und Netzwerke

Gibt es ein Service-Level-Agreement?

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Kategorie: Standortvernetzung und Kommunikation

Wird bereits eine VoIP-/ Cloud-Telefonanlage genutzt?

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Kategorie: Standortvernetzung und Kommunikation

Sind Standorte und Homeoffice zentral und sicher vernetzt (z. B. via SD-WAN/MPLS)?

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Kategorie: Standortvernetzung und Kommunikation

Sind Mitarbeitende mobil erreichbar (Apps/DECT/WLAN)?

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Kategorie: Standortvernetzung und Kommunikation

Sind Alarm-/Ticket-/Servicemeldungen technisch verknüpft und mit Workflow/Eskalation hinterlegt?

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Kategorie: Standortvernetzung und Kommunikation

Sind Ansagen/Rufnummern aktuell?

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Kategorie: Prozesse und Automatisierung

Sind Kernprozesse standardisiert und laufen diese über digitale Workflows?

12 / 23

Kategorie: Prozesse und Automatisierung

Läuft mindestens ein IoT-Use-Case produktiv?

13 / 23

Kategorie: Prozesse und Automatisierung

Wurde bereits Robotik oder Automation eingeführt?

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Kategorie: Sicherheit und Betrieb

Gibt es klare Sicherheitskonzepte und Zugriffsrechte?

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Kategorie: Sicherheit und Betrieb

Werden Backups getrennt aufbewahrt und wird die Wiederherstellung regelmäßig getestet?

16 / 23

Kategorie: Sicherheit und Betrieb

Gibt es einen IT-Ansprechpartner für Notfälle?

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Kategorie: Sicherheit und Betrieb

Sind Backups, Firewall und Virenschutz stets auf dem neuesten Stand?

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Kategorie: Sicherheit und Betrieb

Werden Daten DSGVO-konform gespeichert und verarbeitet?

19 / 23

Kategorie: Strategie und Ausblick

Gibt es im Unternehmen einen Digitalisierungsbeauftragten und eine Digitalisierungsstrategie?

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Kategorie: Strategie und Ausblick

Werden mögliche staatl. Förderprogramme geprüft bzw. genutzt?

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Kategorie: Strategie und Ausblick

Ist das Unternehmen offen für Innovationen?

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Kategorie: Menschen und Steuerung

Ist das Onboarding klar geregelt (Zugänge/Standards/Anleitungen), sodass neue Mitarbeitende reibungslos starten können?

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Kategorie: Menschen und Steuerung

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